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Beleihungswert einfach erklärt

Beleihungswert vs. Verkehrswert vs. Kaufpreis: Definition, typische Abschläge, Rechenbeispiel und was das für dein Eigenkapital bedeutet.

Was der Beleihungswert ist

Der Beleihungswert ist der Wert, den die Bank ihrer Finanzierung dauerhaft zugrunde legt — bewusst vorsichtig ermittelt (§ 16 PfandBG für Pfandbriefbanken), ohne kurzfristige Marktspitzen.

Beleihungswert, Verkehrswert und Kaufpreis

Der Kaufpreis ist Verhandlungssache. Der Verkehrswert ist der marktübliche Wert nach ImmoWertV. Der Beleihungswert liegt darunter — in der Praxis oft 20–30 % unter dem Kaufpreis.

Warum das dein Eigenkapital bestimmt

Rechenbeispiel

Kaufpreis
340.000 €
Beleihungswert der Bank
260.000 €
Kaufnebenkosten
34.000 €
Gesamtkosten
374.000 €
Finanzierbar (Beleihungswert)
260.000 €
Eigenkapital nötig
rund 114.000 €

Wer das erst im Bankgespräch erfährt, verliert oft das Objekt.

Häufige Fehler

  • Eine 110-%-Finanzierung wie in der Nullzins-Zeit erwarten
  • Den Verkehrswert mit dem Kaufpreis gleichsetzen
  • Die Lücke erst nach dem Notartermin rechnen

Häufige Fragen

Kann der Beleihungswert über dem Kaufpreis liegen?

Selten — etwa bei einem echten Schnäppchen deutlich unter Marktwert.

Verhandelt die Bank über den Beleihungswert?

Über die Konditionen ja, über ihren Beleihungswert kaum. Er folgt ihrer eigenen, vorsichtigen Bewertung.

Sieh, was die Bank sieht — Beleihungswert-Schätzung auf Basis amtlicher Bodenrichtwerte, kostenlos.

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Schätzung, keine Finanzierungszusage.

ImmoCockpit24 Redaktion · Zuletzt aktualisiert am

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Beratung im Einzelfall. Keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.

    Beleihungswert: Warum die Bank weniger sieht als du zahlst